Behandlung mit Oxyvenierung

Die Oxyvenierung, auch intravenöse Sauerstofftherapie genannt, ist ein alternativmedizinisches Verfahren. Dabei wird medizinischer Sauerstoff in sehr kleinen Mengen langsam direkt in eine Vene gegeben. Die Methode soll nach Angaben ihrer Anwender bestimmte Reaktionen im Körper auslösen und beispielsweise die Durchblutung beeinflussen.
Vor der Behandlung wird der Gesundheitszustand des Patienten überprüft. Während der Anwendung wird über eine dünne Kanüle kontrolliert Sauerstoff verabreicht. Die Behandlung erfolgt meist in mehreren Sitzungen und sollte ausschließlich von entsprechend qualifizierten medizinischen Behandlern durchgeführt werden.
Die Oxyvenierung gehört nicht zu den wissenschaftlich etablierten Standardtherapien, und für viele beworbene Anwendungsgebiete fehlen überzeugende Wirksamkeitsnachweise. Zudem kann die intravenöse Sauerstoffgabe Risiken und Nebenwirkungen haben. Sie sollte deshalb nicht als Ersatz für notwendige medizinische Untersuchungen oder bewährte Behandlungen eingesetzt werden.
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