Was bedeutet Regulationsmedizin?

Regulationsmedizin ist ein Bereich der ganzheitlichen Medizin, bei dem die körpereigenen Regulations- und Selbstheilungsprozesse unterstützt werden sollen. Dabei steht die Idee im Mittelpunkt, dass der Körper über verschiedene Mechanismen verfügt, mit denen er auf Belastungen reagieren und sein inneres Gleichgewicht erhalten kann.
In der Regulationsmedizin wird versucht, mögliche Störungen dieser Abläufe zu erkennen und durch unterschiedliche Behandlungsansätze zu beeinflussen. Je nach Anbieter können dazu beispielsweise Bewegung, Ernährung, Entspannungsverfahren oder verschiedene naturheilkundliche und komplementärmedizinische Methoden gehören.
Der Begriff Regulationsmedizin ist allerdings nicht einheitlich wissenschaftlich definiert. Einige darunter angebotene Verfahren sind wissenschaftlich gut untersucht, andere haben keine ausreichend belegte Wirksamkeit. Deshalb sollte Regulationsmedizin bei ernsthaften Beschwerden eine notwendige ärztliche Diagnostik und Behandlung nicht ersetzen.
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