Mikroplastik im Körper - Kann man Mikroplastik wieder ausleiten ?
- HP Burkhard Schroeder

- 8. Juli
- 7 Min. Lesezeit
Mikroplastik ist längst nicht mehr nur ein Umweltproblem. Wissenschaftliche Studien der letzten Jahre zeigen, dass kleinste Kunststoffpartikel inzwischen auch im menschlichen Körper nachgewiesen werden können – unter anderem im Blut, in der Lunge, der Leber, der Plazenta und sogar in Gefäßablagerungen. Die Forschung beschäftigt sich daher zunehmend mit der Frage: Welche Auswirkungen hat Mikroplastik auf unsere Gesundheit und gibt es Möglichkeiten, die Belastung zu reduzieren?
Was ist Mikroplastik?
Als Mikroplastik bezeichnet man Kunststoffpartikel mit einer Größe von weniger als fünf Millimetern. Noch kleinere Partikel werden als Nanoplastik bezeichnet. Sie entstehen durch den Zerfall größerer Kunststoffprodukte oder werden gezielt in industriellen Prozessen hergestellt.
Wir nehmen Mikroplastik täglich auf – vor allem über:
Lebensmittel
Trinkwasser
Atemluft
Lebensmittelverpackungen
Kunststoff-Küchenutensilien
Kosmetika und synthetische Textilien
Ein vollständiges Vermeiden ist heute kaum noch möglich.
Wo wurde Mikroplastik beim Menschen bereits nachgewiesen?
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen konnten Mikroplastik unter anderem nachweisen in:
Blut
Lunge
Leber
Darm
Plazenta
Muttermilch
Hoden
Gefäßablagerungen (Arteriosklerose)
Diese Nachweise bedeuten jedoch nicht automatisch, dass Mikroplastik bereits Erkrankungen verursacht. Die Forschung arbeitet derzeit intensiv daran, mögliche Zusammenhänge besser zu verstehen.
Welche gesundheitlichen Auswirkungen gibt es?
Labor- und Tierstudien zeigen verschiedene biologische Mechanismen, die auch für den Menschen relevant sein könnten:
chronische Entzündungsprozesse
oxidativer Stress
Störungen der Darmbarriere
Veränderungen des Darmmikrobioms
hormonelle Einflüsse
Beeinträchtigung der Mitochondrien
Aktivierung des Immunsystems
Beim Menschen gibt es bereits Hinweise auf Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen sowie Veränderungen verschiedener Organe. Ein ursächlicher Zusammenhang konnte bislang jedoch noch nicht eindeutig bewiesen werden.
Kann Mikroplastik wieder aus dem Körper entfernt werden?
Diese Frage wird derzeit weltweit intensiv erforscht.
Die ehrliche Antwort lautet: Noch gibt es keine wissenschaftlich nachgewiesene Methode, Mikroplastik gezielt aus menschlichen Organen auszuleiten. Zahlreiche im Internet beworbene „Mikroplastik-Detox-Kuren“ sind bislang nicht durch hochwertige Humanstudien belegt.
Dennoch gibt es einige vielversprechende Ansätze, die derzeit untersucht werden.
1. Die weitere Aufnahme möglichst reduzieren
Die wissenschaftlich am besten belegte Maßnahme besteht darin, die tägliche Belastung zu verringern.
Empfehlenswert sind beispielsweise:
Lebensmittel möglichst frisch einkaufen
Glas- oder Edelstahlbehälter verwenden
Speisen nicht in Kunststoffbehältern erhitzen
hochwertige Trinkwasserfilter einsetzen
Kunststoffflaschen möglichst vermeiden
regelmäßig lüften und Hausstaub reduzieren
Bereits kurze Veränderungen im Alltag können die Aufnahme plastikassoziierter Stoffe deutlich reduzieren.
2. Die Darmbarriere stärken
Ein großer Teil des aufgenommenen Mikroplastiks verbleibt im Darm und wird wieder ausgeschieden.
Deshalb rückt die Darmgesundheit zunehmend in den Fokus der Forschung.
Besonders interessant erscheinen:
ballaststoffreiche Ernährung
Gemüse
Obst
resistente Stärke
Flohsamenschalen
Pektin
Diese Maßnahmen fördern eine gesunde Darmflora, stärken die Darmschleimhaut und unterstützen die natürliche Ausscheidung. Ein direkter Nachweis, dass dadurch Mikroplastik beim Menschen entfernt wird, steht allerdings noch aus.
3. Das Mikrobiom unterstützen
Neue Studien untersuchen, ob bestimmte probiotische Bakterienstämme Mikroplastik im Darm binden oder dessen Auswirkungen abschwächen können.
Bislang liegen hierzu hauptsächlich experimentelle Daten vor. Dennoch spricht vieles dafür, dass ein vielfältiges Darmmikrobiom die Darmbarriere stärkt und entzündliche Prozesse günstig beeinflussen kann.
4. Oxidativen Stress reduzieren
Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass Mikroplastik vor allem über oxidativen Stress und chronische Entzündungen schädlich wirken könnte.
Im Mittelpunkt der Forschung stehen unter anderem:
Vitamin C
Polyphenole
Curcumin
Quercetin
Sulforaphan
Omega-3-Fettsäuren
N-Acetylcystein (NAC)
Diese Substanzen können möglicherweise die körpereigenen Schutzmechanismen unterstützen. Ob sie gesundheitliche Folgen einer Mikroplastikbelastung beim Menschen tatsächlich vermindern, muss jedoch noch durch klinische Studien bestätigt werden.
Naturheilkundliche Möglichkeiten
In unserer Praxis betrachten wir Mikroplastik nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Stoffwechsel und der individuellen Gesundheit.
Dazu gehören beispielsweise:
Analyse der Darmgesundheit
Unterstützung eines gesunden Mikrobioms
Förderung einer ballaststoffreichen Ernährung
Optimierung der antioxidativen Versorgung
Beratung zur Reduzierung alltäglicher Kunststoffquellen
individuelle Ernährungs- und Lebensstilberatung
Unser Ziel ist es, die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers zu unterstützen – auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und ohne unrealistische Heilversprechen.
Was sagt die Naturheilkunde? – Ein evidenzbasierter Blick
Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, ob naturheilkundliche Verfahren dabei helfen können, Mikroplastik aus dem Körper auszuleiten. Die aktuelle wissenschaftliche Antwort lautet: Eine gezielte Ausleitung von Mikroplastik aus Organen ist bislang nicht nachgewiesen. Dennoch gibt es verschiedene naturheilkundliche Ansätze, die derzeit intensiv erforscht werden und möglicherweise dazu beitragen können, die Belastung des Körpers zu verringern oder dessen natürliche Schutzmechanismen zu unterstützen.
1. Ballaststoffe und Pektin ★★★★☆
Ballaststoffe gehören zu den am besten untersuchten ernährungsmedizinischen Maßnahmen zur Unterstützung der Darmgesundheit.
Besonders interessant sind:
Flohsamenschalen
Apfelpektin
Zitruspektin
Inulin
resistente Stärke
Diese Ballaststoffe fördern die Darmtätigkeit, unterstützen eine gesunde Darmflora und dienen als Nahrung für nützliche Darmbakterien. Dadurch entstehen kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, die die Darmschleimhaut stärken und die Barrierefunktion des Darms unterstützen.
Bislang konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, dass Ballaststoffe Mikroplastik gezielt aus dem Körper entfernen. Sie gelten jedoch als wichtiger Bestandteil einer darmfreundlichen Ernährung.
2. Probiotika und Mikrobiom ★★★☆☆
Neue Forschungsarbeiten zeigen, dass bestimmte Milchsäurebakterien Mikroplastikpartikel im Darm binden oder deren schädliche Auswirkungen abschwächen könnten.
Diskutiert werden insbesondere Bakterienstämme aus den Gattungen:
Lactobacillus
Lacticaseibacillus
Bifidobacterium
3. Sulforaphan – Aktivierung der körpereigenen Schutzsysteme ★★★★☆
Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der besonders reichlich in Brokkolisprossen vorkommt.
Er aktiviert den sogenannten Nrf2-Signalweg, einen wichtigen Regulator der körpereigenen antioxidativen Enzyme.
Studien zeigen unter anderem:
Verminderung von oxidativem Stress
Unterstützung der Mitochondrien
Hemmung entzündlicher Signalwege
Aktivierung körpereigener Entgiftungsenzyme
Direkte Studien zur Entfernung von Mikroplastik liegen bisher nicht vor. Aufgrund seiner biologischen Eigenschaften gilt Sulforaphan jedoch als besonders interessanter Begleitstoff.
4. Curcumin ★★★☆☆
Curcumin, der Hauptwirkstoff der Gelbwurz (Curcuma longa), wird seit vielen Jahren hinsichtlich seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften untersucht.
Experimentelle Studien zeigen:
Verringerung oxidativer Zellschäden
Hemmung entzündlicher Botenstoffe
Schutz von Leber, Darm und Nervenzellen
Für eine gezielte Mikroplastik-Ausleitung gibt es derzeit jedoch keine wissenschaftlichen Belege.
5. Quercetin ★★★☆☆
Quercetin gehört zu den natürlichen Flavonoiden und kommt unter anderem in Zwiebeln, Äpfeln und Beeren vor.
Es besitzt:
antioxidative Eigenschaften
entzündungshemmende Wirkungen
stabilisierende Effekte auf Mastzellen
mögliche Unterstützung der Mitochondrienfunktion
Auch hier stammen die meisten Erkenntnisse bislang aus Zell- und Tierstudien.
6. N-Acetylcystein (NAC) ★★★☆☆
NAC dient als Vorstufe des körpereigenen Antioxidans Glutathion.
Es wird seit vielen Jahren medizinisch eingesetzt und könnte bei mikroplastikbedingtem oxidativem Stress unterstützend wirken.
Diskutiert werden:
Auffüllung der Glutathionspeicher
Verringerung freier Radikale
Schutz der Mitochondrien
Ein direkter Einfluss auf die Ausscheidung von Mikroplastik wurde bislang nicht nachgewiesen.
7. Zeolith, Bentonit und Huminsäuren ★★☆☆☆
Diese Naturstoffe werden häufig als „Entgiftungsmittel“ beworben.
Derzeit existieren jedoch keine hochwertigen Humanstudien, die zeigen, dass sie Mikroplastik aus dem menschlichen Körper entfernen können.
Sie sollten daher nicht mit dem Versprechen einer wissenschaftlich belegten Mikroplastik-Ausleitung eingesetzt werden. Bei einzelnen Präparaten ist zudem auf Reinheit und mögliche Schwermetallbelastungen zu achten.
8. Chlorella ★★☆☆☆
Die Süßwasseralge Chlorella wird häufig im Zusammenhang mit Entgiftung genannt.
Für Mikroplastik existieren bislang jedoch keine überzeugenden Humanstudien.
Ein Nutzen hinsichtlich der Mikroplastik-Elimination ist derzeit wissenschaftlich nicht belegt.
Unsere Einschätzung
Nach heutigem Kenntnisstand erscheint eine Kombination aus folgenden Maßnahmen am sinnvollsten:
Reduzierung der täglichen Kunststoffbelastung
ballaststoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung
Unterstützung eines gesunden Darmmikrobioms
ausreichende Versorgung mit antioxidativen Pflanzenstoffen
regelmäßige Bewegung
guter Schlaf und Stressreduktion
Diese Maßnahmen können die natürlichen Regulations- und Schutzmechanismen des Körpers unterstützen und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit – unabhängig davon, wie sich die Forschung zum Thema Mikroplastik weiterentwickelt.
Welche Untersuchungen können für Sie sinnvoll sein?
Auch wenn es derzeit keine etablierte Labormethode gibt, mit der sich die individuelle Mikroplastikbelastung im klinischen Alltag zuverlässig bestimmen lässt, können verschiedene Untersuchungen helfen, mögliche Folgen chronischer Entzündungsprozesse, einer gestörten Darmbarriere oder eines unausgeglichenen Stoffwechsels besser einzuordnen.
In unserer Praxis betrachten wir deshalb nicht nur einzelne Symptome, sondern den Menschen als Ganzes. Ziel ist es, mögliche Belastungsfaktoren zu erkennen und die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers individuell zu unterstützen.
Da der Darm die wichtigste Kontaktfläche zwischen Umwelt und Organismus darstellt, spielt seine Gesundheit eine zentrale Rolle.
Eine moderne Stuhluntersuchung kann – je nach Fragestellung – Hinweise liefern auf:
Zusammensetzung des Darmmikrobioms
bakterielle Fehlbesiedlungen (Dysbiose)
Verdauungsleistung
entzündliche Marker
Marker der Schleimhautfunktion
Hinweise auf eine gestörte Darmbarriere
Eine intakte Darmbarriere trägt dazu bei, unerwünschte Stoffe möglichst kontrolliert passieren zu lassen und ist daher ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes.
Chronische, niedriggradige Entzündungen werden heute mit zahlreichen Erkrankungen in Verbindung gebracht.
Je nach individueller Situation können Laboruntersuchungen sinnvoll sein, beispielsweise zur Beurteilung von:
Entzündungsmarkern
oxidativem Stress
Vitamin- und Mineralstoffstatus
Fettsäureprofil
Leber- und Nierenfunktion
Blutzucker- und Stoffwechselparametern
Diese Untersuchungen erlauben keine Aussage über eine Mikroplastikbelastung, können jedoch Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand und mögliche Regulationsstörungen geben.
3. Individuelle Ernährungsberatung
Die Ernährung beeinflusst sowohl das Darmmikrobiom als auch zahlreiche Stoffwechselprozesse.
Gemeinsam entwickeln wir ein alltagstaugliches Ernährungskonzept mit dem Ziel,
die tägliche Kunststoffbelastung möglichst zu reduzieren,
die Darmgesundheit zu fördern,
eine ballaststoffreiche Ernährung umzusetzen,
die Versorgung mit antioxidativen Pflanzenstoffen zu verbessern und
entzündungsfördernde Lebensgewohnheiten zu erkennen und – wenn gewünscht – schrittweise zu verändern.
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Umweltbelastungen. Deshalb erstellen wir nach einer ausführlichen Anamnese ein individuelles Therapiekonzept, das sich an den persönlichen Beschwerden, Laborbefunden und Lebensgewohnheiten orientiert.
Dabei können – je nach Befund – verschiedene naturheilkundliche Maßnahmen kombiniert werden, beispielsweise:
Mikrobiom- und Darmtherapie
Ernährungsmedizin
orthomolekulare Medizin
Phytotherapie
Infusionstherapien (je nach Indikation)
weitere naturheilkundliche Verfahren
Alle Empfehlungen erfolgen auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und werden individuell auf Ihre Situation abgestimmt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann man Mikroplastik im Körper messen?
Derzeit gibt es keine standardisierte und im klinischen Alltag etablierte Untersuchung, mit der sich die individuelle Mikroplastikbelastung zuverlässig bestimmen lässt. Messverfahren werden zwar wissenschaftlich entwickelt, sind jedoch bislang überwiegend Forschungszwecken vorbehalten.
Kann Mikroplastik wieder ausgeschieden werden?
Ein Teil des aufgenommenen Mikroplastiks wird nach heutigem Wissensstand über den Darm wieder ausgeschieden. Wie lange Partikel im Körper verbleiben oder ob sie sich dauerhaft in bestimmten Geweben anreichern, ist noch Gegenstand intensiver Forschung.
Gibt es eine wissenschaftlich belegte Mikroplastik-Ausleitung?
Nein. Bislang existiert keine wissenschaftlich anerkannte Therapie, mit der Mikroplastik gezielt aus Organen entfernt werden kann. Viele im Internet beworbene „Detox“-Produkte oder „Ausleitungsverfahren“ sind derzeit nicht durch hochwertige Humanstudien belegt.
Was kann ich selbst tun?
Nach heutigem Kenntnisstand sind folgende Maßnahmen sinnvoll:
Lebensmittel möglichst frisch zubereiten
Glas- und Edelstahlbehälter bevorzugen
Speisen nicht in Kunststoff erhitzen
ausreichend Ballaststoffe aufnehmen
ein gesundes Darmmikrobiom fördern
regelmäßig bewegen
ausreichend schlafen
nicht rauchen
auf eine abwechslungsreiche, pflanzenbetonte Ernährung achten
Diese Maßnahmen fördern die allgemeine Gesundheit und können gleichzeitig dazu beitragen, die tägliche Belastung durch Mikroplastik und andere Umweltfaktoren zu reduzieren.
Unser Fazit
Die Forschung zu Mikroplastik entwickelt sich rasant. Bereits heute wissen wir, dass Mikroplastik in den menschlichen Körper gelangen und in verschiedenen Geweben nachweisbar sein kann. Welche gesundheitlichen Folgen sich daraus langfristig ergeben, wird derzeit intensiv untersucht.
Aus naturheilkundlicher Sicht liegt der Schwerpunkt deshalb nicht auf einer nicht belegten „Ausleitung“, sondern auf der Unterstützung der körpereigenen Regulationsmechanismen: durch eine gesunde Darmbarriere, ein vielfältiges Mikrobiom, eine entzündungshemmende Ernährung und einen insgesamt gesundheitsfördernden Lebensstil.
Wir begleiten Sie dabei mit einer individuellen Diagnostik und einem ganzheitlichen Behandlungskonzept – wissenschaftlich orientiert, verantwortungsvoll und auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.

Quellen (Auswahl):
Roslan NS et al. (2024)
Detection of Microplastics in Human Tissues and Organs –
A Scoping Review
Marfella R et al. (2024)
Microplastics and Nanoplastics in Atheromas and Cardiovascular Events
New England Journal of Medicine
Liu S et al. (2024)
Microplastics in Three Types of Human Arteries Detected by Pyrolysis-GC/MS
Prattichizzo F et al. (2024)
Micro-nanoplastics and Cardiovascular Diseases
Moorthy S et al. (2025)
Evidence, Mechanisms and Clinical Implications of Microplastics and Nanoplastics in Cardiovascular Disease



Kommentare